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Kurzsichtigkeit bei Kindern nimmt zu


2020 sind Schulkinder im Durchschnitt um 0,3 Dioptrien kurzsichtiger geworden


Coronabedingtes Homeschooling könnte die Ursache sein


Viereckig sind die Augen der Kinder im Jahr 2020 zwar nicht geworden, dafür aber im Durchschnitt um 0,3 Dioptrien kurzsichtiger.

 

Das ergab zumindest eine chinesische Studie, die die Sehstärke von sechs- bis achtjährigen Schulkindern untersuchte. Die Ergebnisse wurden online im Fachblatt JAMA Ophthalmology veröffentlicht.

 

Grund könnte das coronabedingte Homeschooling vor dem Bildschirm und weniger Zeit im Freien sein, vermutet das Forschungsteam. Deshalb: Raus zum Spielen mit den Kindern – mindestens zwei Stunden am Tag.

 

Dies rät die Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft allen Eltern jüngerer Kinder, deren Augäpfel noch wachsen. Denn beim Toben auf dem Spielplatz müssen andere Augenmuskeln arbeiten, als wenn Kinder auf einen Bildschirm schauen – ein wichtiger Ausgleich bei der Entwicklung der Sehstärke. Auch für Kleinkinder sind die unterschiedlichen Reize daher wichtig.

 


Toben an der frische Luft ist ein wichtiger Ausgleich bei der Entwicklung der Sehstärke


Kurzichtigkeit bei KIndern 2020 gestiegen